JBBL: Sieg in Wedel sichert 2. Platz

Das JBBL-Team der Metropol Baskets Ruhr hat den zweiten Platz zum Start in die Playoffs erfolgreich verteidigt. Die Piraten Hamburg wurden mit einem 64:87-Auswärtssieg im direkten Aufeinandertreffen auf Abstand gehalten. Bei der Partie im holsteinischen Wedel feierte Lennard Kaprolat sein Comeback nach langer Verletzungspause, es punkteten alle zwölf eingesetzten Metropol-Talente.

Zum ersten Mal in dieser Saison reiste die Mannschaft mit Assistant Coach Pit Lüschper und Team-Manager Nils Stachowiak einen Tag früher an. Bereits am Samstag nach dem Training ging es Richtung Hamburg, wo in der Innenstadt gegessen und übernachtet wurde.

Am Sonntagmorgen ging es dann in die Steinberghalle im benachbarten Wedel. Gegner: die Piraten Hamburg, die mit mindestens 21 Punkten siegen mussten, um das Ruhrgebietsteam noch von Platz 2 zu verdrängen. Doch der Gastgeber trat ohne Point Guard Semjon Weilguny und Forward Dionys Meister an.

Die ersten sechs Punkte des Spiels gingen trotzdem an die Piraten. Dann wachten die Metropol Baskets auf uns nutzten die kurze Rotation des Gegners auf. Ein starker 22:0-Lauf drehte die Partie. Das Team von Philipp Stachula und Pit Lüschper fand immer wieder gute Abschlüsse, und ließ die Offensive der Hamburger gar nicht erst ins Laufen kommen. Die großen Metropol-Leute wurden mustergültig bedient und sorgten für eine 13:31-Führung bereits nach dem ersten Viertel. In der zweiten Periode konnte leider gar nicht an diese Leistung angeschlossen werden. Durch fehlenden Druck und leichtfertig verspielte Bälle kamen die Piraten wieder etwas ran. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit berappelte sich die Mannschaft und hielt die Piraten auf sieben Punkte Abstand.

In einer deutlichen Halbzeitansprache forderte Head Coach Philipp Stachula jetzt wieder mehr Einsatz und Agressivität von seinen Schützlingen. Diese brachten die Spielkontrolle wieder besser auf ihre Seite und bauten die Führung wieder leicht aus. Der wieder genesene Lennard Kaprolat ordnete das Spiel seiner Mannschaft offensiv wie defensiv. Im letzten Viertel konnte die Spielzeit dann an alle mitgereisten Metropol-Akteure verteilt werden. Ivan Pehar, Christopher Schürk, Matej Silic und Lennart Strubich nutzten diese Gelegenheit, sich gut zu präsentieren und allesamt auf die Scorerliste einzutragen. Eine hektische Schlussphase beendete das Spiel, das mit 64:87 nach Hause geholt wurde. Als Topscorer gingen Din Pobric (23 Punkte) und Jonas Brozio (14 Punkte) hervor.

Nun startet die U16 der Metropol Baskets Ruhr von Platz 2 in die Playoffs. Bereits in zwei Wochen wird der RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast sein, und das junge Team darf die erste Playoff-Luft des Jahres schnuppern.

 

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