NBBL: Schweres Auswärtsspiel am Sonntag in Köln

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen sind die Metropol Baskets Ruhr gut in die Rückrunde der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) gestartet. Als Tabellenzweiter liegt das Kooperationsteam von ETB SW Essen, VfL AstroStars Bochum und Citybasket Recklinghausen sowie der Juniorpartner BSV Wulfen, Sterkrade 69ers und Ruhrbaskets Witten auf Playoff-Kurs. Die Plätze 1 bis 4 der NBBL-Gruppe West ziehen ins Achtelfinale um die Deutsche U19-Meisterschaft ein. Auf diesem 4. Platz liegen aktuell die RheinStars Köln. Und genau in Köln müssen die Metropol Baskets Ruhr am Sonntag antreten (3.2., 14:30 Uhr, ASV-Sporthalle, Olympiaweg 3 am Müngersdorfer Stadion).

Mit einem Auswärtssieg könnte die Ruhrgebiets-Auswahl den Vorsprung auf die Kölner auf sechs Punkte ausbauen. Bei einer Niederlage rücken die RheinStars bis auf zwei Punkte an Metropol heran. Das Hinspiel in Recklinghausen gewann Metropol mit 93:58, so dass der im Basketball wichtige direkte Vergleich für Metropol sprechen wird. Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit überrollte der MBR-Express die Kölner in der zweiten Halbzeit mit 55:21.

So deutlich wird es am Sonntag in der Domstadt sicherlich nicht. Die Kölner ließen am 20. Januar mit dem 70:66-Derbysieg gegen Bayer Leverkusen aufhorchen. Und das nach einem 8:22-Rücklstand im ersten Viertel. Auch Gießen und Bonn mussten in Köln schon Federn lassen. Einzig Phoenix Hagen schaffte es zum Saisonstart, bei den RheinStars zu gewinnen. Köln verfügt über mehrere Akteure, die auch in der 2. Liga ProB zum Einsatz kommen. Christ Dom Theodor (13,7), Mantonsi Mavinga (13,0) und Powerforward Thomas Fankhauser (11,4) punkten im Schnitt auch zweistellig. Aber auch der bullige Roni Sifarina wird die Metropol-Defense fordern.Center Edward Zacharias ist 2,16 m groß, Julius Wesemann gilt als Dreier-Spezialist. Auch Jerry Fondja Tcheuko gehört zu den Kölner Leistungsträgern.


Foto: Lasse Bungart aus Bochum gehört auch in Köln wieder zum Metropol-Aufgebot. Foto: Volker Lauer

Einige Aufgaben für das Metropol-Trainer-Trio Thorsten Morzuch / Petar Topalski / Yannick Foschi. Die drei haben es zudem auf der Gegenseite mit dem griechischen Trainerfuchs Platon Papadopoulos zu tun. Der hatte schon in der vergangenen Saison zweimal gegen Metroppol knapp den Kürzeren gezogen. Bei Metropol fehlt weiterhin Din Pobric nach seinem Bänderriss, der Flügelspieler ist aber wieder im Training. Center Leo Kröner könnte erstmals seit langem wieder mitwirken. Metropol setzt aber auch in Köln wieder auf seine Guard-Power, Luca Gerke und Valentin Bredeck sind wieder einsatzbereit, beide hatten gegen Gießen krank passen müssen. Nur mit einem Sieg in Köln bleibt Metropol Spitzenreiter Eintracht Frankfurt auf den Fersen und hält Verfolger Bayer Leverkusen auf Distanz.

Titelfoto: Auf die Metropol-Defense (hier mit Alex Winck, Nils Peters und Erik Neusel) kommt in Köln Schwerstarbeit zu. Foto: Volker Lauer

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