NBBL: Hamburg Towers kommen nach Recklinghausen

Ruhrgebiet. Einen Doppelspieltag der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) erlebt die Vestische Arena Recklinghausen am Sonntag (27.10.). In der U16-Bundesliga (JBBL) erwarten die Metropol YoungStars Ruhr um 11 Uhr die noch sieglosen Basketball Löwen Braunschweig und hoffen am 4. Spieltag auf ihren zweiten Saisonsieg. In der U19-Bundesliga (NBBL) erwarten die Metropol Baskets Ruhr den Erstliga-Nachwuchs der Hamburg Towers, der mit zwei Siegen an den ersten beiden Spieltagen von der Tabellenspitze grüßt. Zum Ende der NRW-Herbstferien gibt es einen Großkampftag für das Nachwuchs-Basketball-Projekt aus dem Ruhrgebiet in Trägerschaft von Citybasket Recklinghausen, ETB SW Essen, VfL AstroStars Bochum und Schalke 04 sowie der beiden Juniorpartner BSV Wulfen und Sterkrade 69ers.  

Das U19-Team der Metropol Baskets hat am Donnerstag ein zusätzliches Training in der Vestischen Arena eingelegt, damit der Heimvorteil in Recklinghausen auch ein solcher ist. Denn regulär trainiert Metropool nicht mehr in Recklinghausen. Dennoch würde das Trainergespann mit Thorsten Morzuch, Petar Topalski und Maximilian Steeb gerne den ersten Saisonsieg feiern. Der Auftakt vor 14 Tagen ging zu Hause in Essen gegen Leverkusen verloren, den 2. Spieltag verlegte der große Gruppenfavorit Alba Berlin auf den 3. November.

Der Gegner von der Elbe ist ein sehr junges Team, hat aber an den beiden ersten Spieltagen mit zwei knappen Siegen aufhorchen lassen. Erst entführten die Towers, die aus den Hamburger Piraten hervorgegangen sind, aus dem Artland von den Young Dragons mit 67:65 zwei Punkte, dann bezwangen sie in eigener Halle in Hamburg-Wilhelmsburg die Rostoch Seawolves mit 80:77. Die Nordlichter befinden sich in der Nordgruppe der Division A also auf Playoff-Kurs.

Dennoch rechnet sich Metropol eine Chance aus. Dazu müssen die Hamburger Topscorer Moritz Krüger (Powerforward, mit 2,03 m der längste Spieler im Kader), Linus Hoffmann (Forward) und Semjon Weilguny  (Pointguard) kontrolliert werden. Und Metropol muss von Beginn an seine eigene Offensivkraft auf den roten Hallenboden in Recklinghausen bekommen. Dabei fehlen ausgerechnet zwei Recklinghäuser Leistungsträger, die zu den Teamroutiniers zählen: Valentin Bredeck ist langzeitverletzt, Magnus Langkau ist verreist. Aber der Metropol-Kader ist tief besetzt. Powerforward Ben Böther hat seine Grippe auskuriert, er hatte gegen Leverkusen noch pausieren müssen. 

Einstellung und Aggressivität der zweiten Halbzeit gegen Leverkusen könnten der Schlüssel zum Erfolg sein. Ein Erfolg gäbe Metropol Aufwind für die schwere Aufgabe eine Woche später bei Alba Berlin.   

Foto: Auch auf seine Punkte kommt es am Sonntag an: Lokalmatador Lennard Kaprolat von Citybasket Recklinghausen (auf dem Bild gegen Leverkusens Henk Droste). Foto: Dirk Unverferth

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