NBBL: Packung von Alba

Berlin war für die Metropol Baskets Ruhr am Sonntag nicht wirklich eine Reise wert. Früh am Morgen ging es aus den federn, mittags war das Team pünktlich in Berlin Prenzlauer Berg, kassierte dann beim mehrfachen Deutschen U19-Meister eine mehr als deutliche 35:97 (24:46)-Packung und war dann erst nach Mitternacht zurück im Ruhrgebiet. Nach der dritten Niederlage im dritten Spiel ist Metropol in der U19-Bundesliga auf einen Abstiegsplatz der Division A abgerutscht. Schon am kommenden Sonntag geht es zu den ebenfalls noch sieglosen Young Rasta Dragons nach Quakenbrück.

Dass ein Sieg bei Alba Berlin, einer der bedeutendsten Basketball-Standorte der Republik, nicht unbedingt realistisch war, wussten die Metropol-Veranwortlichen schon vor dem Nachholspiel des 2. Spieltages. Insbesondere der Auftritt in der 2. Halbzeit (51:11 für die Jung-Albatrosse) war für das Trainer-Duo Thorsten Morzuch und Petar Topalski allerdings mehr als ernüchternd. 5 erzielte Punkte in Viertel 3 und 6 erzielte Punkte in Viertel 4 – das war schon eine Höchststrafe, die Berlin der Ruhrgebiets-Auswahl erteilte.

Körperlich hatten die Gastgeber in der Max-Schmeling-Halle deutliche Vorteile, aber auch technisch agierte Alba auf einem anderen Level. Dass das Reboundduell mit 36:34 sogar an MBR ging – ein kleiner Lichtblick. 51 Ballverluste der Gäste in 40 Spielminuten machten aber einen Klassenunterschied deutlich.

Nun ist Alba Berlin nicht der Gegner, mit dem sich Metropol in der Division A vergleichen muss. Im Abstiegskampf sind Quakenbrück/Vechta, Jena und die AB Baskets Berlin die direkten Rivalen. Bis zum 8. Dezember sind das auch die Schlüsselspiele für die U19 der Metropol Baskets Ruhr.

Metropol: Michels (8/2), Silic (2), N. Kuhfuss, Böther (2, 8 Reb.), Meesmann (3), Langkau, Kaprolat (3, 3 Steals), Knaup, Pobric (8/1), Bungart (2), Jakupovic, Dallinga (7).

Foto: Lange Gesichter auf der Metropol-Bank. In Berlin war für die U19-Auswahl des Ruhrgebiets nichts zu holen. Archivfoto: Volker Lauer.

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