JBBL: Ausrufezeichen zum Hauptrundenstart

3. gegen 2. – zumindest die Vorrundenplatzierungen sprachen nicht für das Team der Metropol YoungStars. Doch die Außenseiterrolle scheint dem Team von Head Coach Felix Engel zu liegen: in der Vestischen Arena Recklinghausen siegen die YoungStars am Ende mit 89:70 gegen den Nachwuchs aus Rostock.

Doch die erste Partie der JBBL-Hauptrunde begann ziemlich schleppend. Viele Ballverluste lieferten in den ersten Minuten noch ein ganz anderes Bild. Erst nach sechs Minuten konnten sich die Metropoler mit einem 8:0-Lauf erstmals absetzen. Aus der Verteidigung generierte Stops brachten der Ruhrgebietsauswahl viele Schnellangriffe und damit einfache Punkte.

Im zweiten Viertel kam dann Unbterstützung von außen dazu: gleich vier Dreier gingen ins Netz der Rostock Seawolves. Die Gäste suchten ihr Glück ebenfalls von außen, haderten aber mit einer schwachen Quote. Zur Halbzeit lagen die Hansestädter bereits mit 50:31 hinten.

Und auch zum Start der zweiten Halbzeit war keine Änderung in Sicht. In der 25. Minute waren es 29 Punkte, die die beiden Teams trennten. Doch dann agierten die YoungStars wieder nachlässiger in der Verteidigung. Rostock verbesserte seine Trefferquote und verkürzte auf 74:54 nach 30 Minuten.

Am Ende brach der Rückstand auch noch auf 19 Punkte ein. Doch Metropol-Coach Felix Engel war trotzdem zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Das war wichtig für das Selbstvertrauen.“ Denn alle zwölf Spieler standen mindestens zehn Minuten auf dem Feld. Und feierten am Ende einen erfolgreichen Hauptrundenauftakt. „Das zeigt uns, dass alle Teams aus der Nordrunde schlagbar sind, und wir uns nicht verstecken brauchen.“

MYSR: Muhamet Ibraimov (22), Felix Ludwig (7), Simon Dyczmons (17), Jivincy Muini (2), Luka Petronic (0), Felix Gröne (9), Jonas Humm (13), Niklas Schmitz (1), Justin Maus (7), Philippe Landwehr (6), Tim Zurhausen (3), Noah-Oliver Okah (0)

Foto: Simon Dyczmons schließt einen der zahlreichen Metropol-Fast-Breaks ab – mit einem eindrucksvollen Dunking. © Volker Lauer

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