NBBL: Auf den letzten Platz abgerutscht

Mit dem letzten Spiel der Hinrunde in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) ist die U19 der Metropol Baskets Ruhr auf den letzten Tabellenplatz der Division A Nord abgerutscht. Nach der deutlichen 75:113 (35:53)-Niederlage bei Science City Jena am Sonntagnachmittag droht dem Kooperationsteam von Citybasket Recklinghausen, ETB SW Essen, VfL AstroStars Bochum und FC Schalke 04 sowie der Juniorpartner BSV Wulfen, Sterkrade 69ers und LippeBaskets Werne der Abstieg in die Division B der U19-Bundesliga.

Nach Jena war die Ruhrgebiets-Auswahl mit den Vereinsbussen aus Wulfen und Sterkrade nur zu elft und ohne den kranken Center Fynn Dallinga gefahren. In Thüringen geriet Metropol schnell mit 5:13 ins Hintertreffen, kämpfte sich aber wieder auf 19:20 heran. Beim 22:25 nach dem ersten Viertel war das Spiel komplett offen. Das änderte sich leider im zweiten Spielabschnitt, den Jena mit 28:13 gewann und zur Pause komfortabel mit 53:35 in Führung lag.

Mit viel Mut startete das Metropol-Team ins dritte Viertel, kassierte dort aber 31 Gegenpunkte in 10 Minuten. Beim 84:54 für Jena vor dem letzten Viertel war das Match praktisch entschieden. Die Metropol-Coaches verteilten die Spielzeit noch auf alle Akteure – das NBBL-Programm ist in erster Linie Ausbildung von jungen Talenten. Nur fünf von elf MBR-Akteuren in Jena gehörten dem Altjahrgang 2001 an, vier sogar dem Jungjahrgang 2003.

Sein bislang bestes Spiel in der U19-Bundesliga lieferte der Sterkrader Center Tarik Jakupovic ab, der 7 von 8 Würfe traf und mit 17 Punkten zum Metropol-Topscorer avancierte. Auch der junge Hertener Tim Müller nutzte seine Chance und glänzte in elf Spielminuten mit 7 Korbvorlagen. Effektivster Metropol-Spieler in Jena war Recklinghausens Lennard Kaprolat (15 Punkte). Beim Rebound hatte die Ruhrgebiets-Auswahl aber erneut deutlich das Nachsehen: 29:49. Jenas 2,04-m-Mann Vincent Hoffmann war nicht stoppen, legte 35 Punkte auf, pflückte sich 15 Rebounds – sein career high.

Im neuen Jahr bleiben Metropol sieben Spiele, um doch noch die Playoffs zu erreichen. Dazu müsste Metropol zwei Gegner hinter sich lassen, wobei Jena bereits zwei Siege Vorsprung und nun den direkten Vergleich deutlich gewonnen hat. Sieglos will die Ruhrgebiets-Auswahl aber keinesfalls aus der Saison gehen.

Metropol: Luca Michels (15/3), Tim Müller (0, 7 Assists), Malte Klatt (0), Ben Böther (6/1), Niels Meesmann (2), Magnus Langkau (0), Lennard Kaprolat (15/2), Laurits Wilke (5), Lasse Bungart (2), Tarik Jakupovic (17), Matej Silic (11/1).

Foto: Danke an die mitgereisten Fans nach der 7. Niederlage im 7. Spiel. Foto: H. Kaprolat

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