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NBBL: Weite Auswärtstour am Sonntag zu den Gladiators Trier

In der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) muss die U19-Auswahl der Metropol Baskets Ruhr nur eine Woche nach der 65:74-Auftaktniederlage gegen das Giants Düsseldorf Junior Team die weite Reise nach Rheinland-Pfalz antreten. In Trier erwarteten die Young Gladiators Trier am Sonntag (18.10.) die Ruhrgebietsauswahl, Sprungball ist um 15 Uhr. Beide Konkurrenten starteten mit Niederlagen in die Saison, so dass die Partie für beide eminent wichtig ist.

Der Trierer ProA-Nachwuchs unterlag zum Saisonstart bei der U19 des Bundesliga-Clubs Telekom Baskets Bonn mit 80:112, erst nach der Pause ging dem Team die Luft aus. Bonn, das vom langjährigen Metropol-Coach Philipp Stachula gecoacht wird, lag zum Seitenwechsel 46:48 hinten, gewann den zweiten Abschnitt dann aber 66:32 – mit 34 Punkten Differenz. Das Team Bonn/Rhöndorf lebte von mannschaftlicher Geschlossenheit (sechs Spieler scorten zweistellig), Troer in erster Linie von den Punkten ihres Neuzugangs Kevin Kollmar. Der Thüringer Junge aus Gotha kam erst im Sommer an die Mosel, ließ mit 38 Punkten in 35 Spielminuten aufhorchen. Den Gladiator-Pointguard muss die Metropol-Defense ganz besonders auf der Rechnung haben.

Metropol-Headcoach Gary Johnson muss aus seinem 21-köpfigen Kader für das zweite Saisonspiel jene 12 Akteure auswählen, mit denen der erste Saisonsieg klappen könnte. Allerdings sind mit Felix Landwehr (Wulfen), den beiden Essenern Ben Claßen und Romain Oeter sowie Noah Kanu auch vier Spieler wegen Verletzungen noch gar nicht einsatzbereit. Hinter dem Einsatz von Mo Sahin (AstroStars) steht noch ein Fragezeichen. Beim Abschlusstraining am Freitag und auch in Trier wird die aktuell verwaiste Stelle des Co-Trainers vom Essener Björn Barchmann übernommen. ETB SW Essen, Johnsons Verein BSV Wulfen, VfL AstroStars Bochum und Citybasket Recklinghausen sind die Trägervereine des Metropol-Projektes.

Foto: Nach der Niederlage gegen Düsseldorf verabschieden sich die U19-Spieler von Metropol vom Publikum. In Trier werden nur 5 Zuschauer aus dem Ruhrgebiet zugelassen sein. Foto: Volker Lauer.

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